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Deutschland gegen Spanien im Free-TV?: So sehen Sie das Viertelfinale im Fernsehen und Livestream

Deutschland gegen Spanien im Free-TV?: So sehen Sie das Viertelfinale im Fernsehen und Livestream

© dpa/Tom Weller

Deutschland gegen Spanien im Free-TV?: So sehen Sie das Viertelfinale im Fernsehen und Livestream

Endstation Viertelfinale oder Einzug in die Runde der vier besten Teams? Heute spielt die DFB-Elf in Stuttgart gegen Spanien. Wir sagen, wo das spannende EM-Spiel im TV und Livestream übertragen wird.

Die deutsche Nationalmannschaft lieferte bei der EM bisher eine sehr gute Leistung ab – Spanien ebenfalls. Beide Teams treffen nun im Viertelfinale aufeinander. Manche Beobachter sprechen aufgrund der Klasse der Mannschaften von einem vorgezogenen Endspiel.

Um 18 Uhr ist am Freitag in Stuttgart Anpfiff. Wie alle Spiele der deutschen Mannschaft wird auch die Partie gegen Spanien im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt und kann ohne Extrakosten gestreamt werden. Darüber hinaus zeigt auch der kostenpflichtige Telekom-Dienst MagentaTV das Spiel.

Deutschland oder Spanien – wer hat die besseren Chancen?

Angstgegner Spanien: Es ist 36 Jahre her, dass Deutschland zuletzt in einem Pflichtspiel gegen „La Seleccion“ gewann. Als einzige Mannschaft des bisherigen EM-Turniers hat Spanien alle Spiele für sich entschieden. Das Team von Trainer Luis de la Fuente überzeugt mit Dynamik, Leichtigkeit und Struktur, es wird als tendenziell als Favorit gegen die Elf von Julian Nagelsmann gesehen.

Andererseits hatten die Iberer in der Vorrunde und im Achtelfinale keine besonders starken Gegner. Das könnte sich nun ändern. Deutschland hat den Heimvorteil auf seiner Seite und überzeugte dank Jamal Musiala & Co. mit seiner Offensivstärke, die gegen Spanien entscheidend sein könnte, etwa durch schnelle Konter.

Es könnte ein knappes Spiel werden. Wer auch immer gewinnt, es gibt bei dieser Partie garantiert keinen Überraschungssieger, dem man das vorher nicht zugetraut hätte.

Verzögerung bei der Übertragung: Wie ist das Spiel am schnellsten zu sehen?

Fernsehanschluss oder Internet? Die Qualität der unterschiedlichen Übertragungsarten beim Fußball schwankt – und das nicht nur, weil Livestreams unter der Last von Sportveranstaltungen gerne mal mittendrin abbrechen und nachladen. Ein beträchtlicher Unterschied zwischen den Empfangsarten besteht auch darin, wie groß die Verzögerung zum Geschehen im Stadion ist.

Die Internetübertragung schneidet dabei deutlich schlechter ab als herkömmliche Techniken. Je nach Übertragung kann es passieren, dass die einen Nachbarn schon jubeln, während die anderen noch nicht wissen, wer das Tor geschossen hat.

Einem aktualisierten Test der Fachzeitschrift „c‘t“ zufolge bietet das Kabel-TV von Vodafone bei ARD und ZDF das schnellste Signal, zumindest zur EM. Das liegt demnach an einer technischen Umstellung, bei der unter anderem Glasfaserleitungen direkt an den Stadien eine Rolle spielen.

Dahinter folgen die Übertragung via Satellit, die Übertragung durch die Kabel anderer Netzbetreiber als Vodafone sowie der Antennenempfang mit DVB-T2.

Das Internet muss sich hinten anstellen: Noch am schnellsten geht es mit dem ARD-Livestream im Browser. Der liegt etwa fünf Sekunden hinter dem Kabelsignal, wie „c’t“ ermittelt hat.

MagentaTV per VLC-Player am PC hat eine Verzögerung von sieben Sekunden zum Kabelsignal, Magenta TV im Browser sogar 23 Sekunden.

Vorteil Deutschland: Im Elfmeterschießen besser als Spanien

Wenn es am Freitag nach dem Ende der Verlängerung noch Unentschieden stehen sollte, kann sich Bundestrainer Nagelsmann als großer Statistik-Fan berechtigte Hoffnungen machen. 

In einer Kategorie ist die Fußball-Nationalmannschaft nämlich deutlich besser als ihr Gegner. Das Elfmeterschießen ist bei Welt- und Europameisterschaften seit Jahrzehnten eine deutsche Domäne.

Sorgen, fünf gute Schützen zu finden, macht sich Nagelsmann jedenfalls nicht. „Erstmal haben wir eine gewisse vorgefertigte Liste im Kopf“, berichtete der 36-Jährige von den Vorbereitungen auf das mögliche Szenario.

Letztendlich ist dann alles Kopfsache. „Und das Allerwichtigste ist die Überzeugung des Spielers, dass er dann in dem Moment auch antreten möchte und antreten wird. Da haben wir Stand heute einige, eigentlich zu viele, die das gerne möchten. Demnach habe ich jetzt auch keine Bauchschmerzen, wenn es so weit kommt“, versicherte der Bundestrainer.

Die Historie ist jedenfalls auf deutscher Seite. Nur bei der Premiere im EM-Finale 1976 gab es nach dem Schuss in den Nachthimmel von Belgrad durch Uli Hoeneß gegen die CSSR eine Niederlage. Es folgten sechs Erfolge von der WM 1982 bis zur EM 2016. Nur fünf von 37 Elfmetern wurden von den DFB-Schützen nicht verwandelt.

Spanien hingegen hat mit fünf Siegen und fünf Niederlagen nur eine ausgeglichene Bilanz. Frappierend: Bei den letzten drei Turnieren, der WM 2018, der EM 2021 und der WM 2022 kam das Aus jeweils durch die harte Entscheidung vom Punkt. (dpa/TMA)

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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