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Es liegt nicht nur an der Zukunftsangst: Warum die AfD bei Jungwählern mit ihrer Flüchtlings- und Asylpolitik punktet

Es liegt nicht nur an der Zukunftsangst: Warum die AfD bei Jungwählern mit ihrer Flüchtlings- und Asylpolitik punktet

© imago/Christian Ohde/imago/Christian Ohde

22 Prozent der unter 30-Jährigen wählten bei der Europawahl rechts. Die Jugend-Trendstudie vom April kann helfen, das zu erklären – und zeigt, dass die Jugend ihre Meinung zu einem Thema besonders geändert hat.

Von Jan Kixmüller

Das Ergebnis der Europawahl ist eigentlich keine Überraschung: Bereits im April hatte die aktuelle Jugendtrendstudie einen deutlichen Rechtsruck bei den jungen Wählern festgestellt. Mit 22 Prozent lag die AfD bei den unter 30-Jährigen doppelt so hoch in der Wählergunst wie bei der letzten Erhebung 2023. Tatsächlich erreichte die AfD bei der Europawahl nun 17 Prozent bei den unter 30-Jährigen und überholte damit die Grünen (12 Prozent). 

Als wesentliche Ursachen nennen die Autoren der Studie, Simon Schnetzer, Kilian Hampel und Klaus Hurrelmann, eine große Verunsicherung und Unzufriedenheit sowie wenig Optimismus in der jungen Generation angesichts der multiplen Krisen der Gegenwart: Das Bild sei so pessimistisch wie noch nie in den vergangenen Jahren, so die Sozialforscher.

Offensichtlich sind es aber nicht nur diese diffuse Verunsicherung, sondern vor allem auch rechtspopulistische Einstellungen, die junge Menschen heute direkt ansprechen, so die Autoren der Studie, für die 2042 Personen im Alter von 14 bis 29 Jahren von Januar bis Februar 2024 befragt wurden.

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

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