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Raufend, kletternd, hinfallend: Warum Kids einfach verrückte Sachen machen müssen

Raufen, klettern, runterfallen : Warum Kinder gefährliche Dinge tun müssen

© Getty Images/Sally Anscombe

Eltern neigen dazu, ihre Kinder vor jedem Risiko zu schützen. Das ist falsch, sagt der Verhaltensbiologe Joachim Bensel. Warum es kleine Unfälle braucht, um große Unfälle zu verhindern.

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Herr Bensel, Sie forschen zum Thema Risikokompetenz bei Kindern. Risiko ist ein Begriff, den wir recht häufig nutzen. Kann es sein, dass viele trotzdem gar nicht wissen, was er bedeutet?
Risiko ist das Produkt aus erwarteter Schadenshöhe und erwarteter Schadenswahrscheinlichkeit. Wir alle gehen ständig Risiken ein, sie gehören zum Leben. Etwa, wenn wir abwägen, wie weit wir im Badesee hinausschwimmen. Allerdings haben wir in Sachen Risiko in Deutschland jahrzehntelang einen Denkfehler begangen.

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

4 Kommentare
  1. SusanneSchreiber123 sagt

    Kinder müssen einfach verrückte Sachen machen, um die Welt um sich herum zu entdecken und zu lernen. Eltern sollten lernen, diesen Prozess zu unterstützen, anstatt ständig vor Risiken zu schützen.

  2. SophieMama92 sagt

    Verstehe ich das richtig, dass kleine Unfälle dazu beitragen, große Unfälle zu verhindern? Wie können Eltern das Risiko angemessen einschätzen?

    1. JohannaMeisterin sagt

      Ja, Frau SophieMama92, kleine Unfälle können tatsächlich dazu beitragen, das Risikobewusstsein von Kindern zu schärfen und somit größere Unfälle zu verhindern. Eltern sollten Kindern die Möglichkeit geben, eigenständig Erfahrungen zu sammeln, damit sie lernen, Risiken besser einzuschätzen.

  3. Sabine89 sagt

    Kinder müssen ihre eigenen Erfahrungen machen, auch wenn das manchmal bedeutet, dass sie ein bisschen raufen, klettern und hinfallen. Nur so lernen sie, mit Risiken umzugehen und sich selbst einzuschätzen. Eltern sollten sie dabei unterstützen, anstatt sie in Watte zu packen.

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