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WHO schlägt Alarm: Jugendliche saufen zu viel & dampfen ohne Ende

Alkohol und E-Zigaretten weit verbreitet: WHO warnt vor „alarmierendem“ Konsum bei Jugendlichen

© dpa/Marijan Murat

Alkohol und E-Zigaretten weit verbreitet: WHO warnt vor „alarmierendem“ Konsum bei Jugendlichen

Junge Menschen kommen schon früh mit schädlichen Substanzen in Kontakt. Der WHO-Europachef fordert entschiedenes Handeln, darunter: höhere Steuern und weniger Werbung.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich „alarmiert“ über den Konsum von Alkohol und E-Zigaretten bei Elf- bis 15-Jährigen geäußert. Es seien dringend Maßnahmen nötig, erklärte der europäische Zweig der WHO in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht.

Der weit verbreitete Konsum von schädlichen Substanzen bei Kindern in vielen Ländern in Europa und darüber hinaus sei eine „ernsthafte Bedrohung“ für die öffentliche Gesundheit, erklärte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge. Er forderte unter anderem höhere Steuern, eine Beschränkung der Verkaufsstellen und von Werbung sowie ein Verbot von Aromastoffen.

Der Bericht basiert auf Daten von 280.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von elf, 13 und 15 Jahren in Europa, Zentralasien und Kanada. Demnach haben 57 Prozent der 15-Jährigen mindestens ein Mal Alkohol getrunken. Fast jeder vierte Jugendliche in dem Alter hat den Angaben zufolge in den vergangenen 30 Tagen mindestens ein Mal Alkohol getrunken. Bei den Elfjährigen waren es acht Prozent der Jungen und fünf Prozent der Mädchen.

Die WHO betonte zudem den Konsum von E-Zigaretten, der unter Jugendlichen zugenommen habe. Zwar sei das Rauchen zurückgegangen. Viele Teenager nutzten jedoch E-Zigaretten, die Zigaretten bei Jugendlichen überholt hätten. (AFP)

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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de

1 Kommentar
  1. Hannah Müller sagt

    Als Mutter zweier Teenager macht mich dieser Bericht wirklich besorgt. Es ist wichtig, dass wir Maßnahmen ergreifen, um unseren Kindern zu helfen, gesunde Entscheidungen zu treffen. Höhere Steuern und strengere Werberichtlinien könnten dazu beitragen, den Konsum von Alkohol und E-Zigaretten bei Jugendlichen einzudämmen.

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