© Rebecca Kraemer
Offen über Gefühle zu sprechen, ist die Devise des Popmusikers Trille. Auf seinem zweiten Album „Aus meiner Haut“ zeigt er sich verletzlicher als je zuvor und wendet sich gegen toxische Männlichkeit. Ein Porträt.
Von Sofia Paule
Es ist kaum zu fassen, aber Trille ist insgeheim ein stoffeliger, verschlossener Typ. Das erzählt er beim Gespräch in einer Cafébar am Schlesischen Tor. Keine Spur davon jedoch in seiner Musik, denn da geht er Vollgas unter die Haut. Mal rollt der 33-Jährige in seinen Songs lebensbejahend mit dem Skateboard durch Berlin, mal grübelt er über die eigene Familie. Immer wieder taucht Trille tief in seine Gefühlswelten ab und macht dabei vor nichts Halt.
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Eine Quelle: www.tagesspiegel.de
Trille scheint wirklich eine beeindruckende Persönlichkeit zu sein. Sein Mut, sich verletzlicher zu zeigen und gegen toxische Männlichkeit anzugehen, ist bewundernswert. Es ist schön zu sehen, wie er in seiner Musik so authentisch und tiefgründig ist.
Trilles Aufrichtigkeit und sein Engagement gegen toxische Männlichkeit sind bewundernswert. Seine Musik berührt mich auf eine ganz besondere Weise und zeigt, dass wahre Stärke im Eingestehen von Verletzlichkeit liegt.
Ist es wirklich so ungewöhnlich für Musiker, über ihre Gefühle zu sprechen? Oder ist es immer noch ein Tabu-Thema in der Musikwelt?
Als Musiker ist es heutzutage mehr als wichtig, authentisch und ehrlich über seine Gefühle zu sprechen. Es ist keineswegs ungewöhnlich, sondern vielmehr eine kreative Stärke, die die Verbindung zum Publikum vertieft und Brücken des Verständnisses baut. Tabus brechen, das ist die wahre Magie der Musik.